Cargoclix-Alternative: Ein Preis für den ganzen Ablauf
Cargoclix kostet 50 Cent pro Zeitfensterbuchung. Check-in am Tor, Ankunftszeiten und digitale Pforte kosten extra — und Ihr Fahrer braucht dafür eine App. Bei Heylog ist der ganze Ablauf ab 1 Euro pro LKW enthalten, ohne App, und Ihr Spediteur zahlt nichts.

Die 50 Cent bei Cargoclix decken nur die Zeitfensterbuchung ab. Check-in, ETA und Pforte kosten extra — zusammen rund 1,50 Euro pro LKW plus 99 Euro pro Standort und Monat. Bei Heylog ist der komplette Ablauf ab 1 Euro pro LKW drin.
Cargoclix SLOT macht Zeitfenster, seit 2009, zu einem Preis, den kaum jemand unterbietet. Wenn auf Ihrem Hof alles läuft und Ihnen nur der Kalender fehlt, ist das schwer zu schlagen.
Wollen Sie aber den ganzen Weg vom Tor bis zur Rampe abdecken, kommen Posten dazu: Der Self-Check-in läuft über die App SAFE CHECK-IN und kostet 50 Cent pro Nutzung. Die Ankunftsprognose ETA kostet 50 Cent pro Zeitfenster, mit Telematikanbindung einen Euro. Die elektronische Pforte TERMINAL kostet ab 99 Euro im Monat pro Standort und braucht ein fest verbautes Tablet. Zusammen landen Sie bei rund 1,50 Euro pro LKW plus Fixkosten je Standort.
Dazu kommt die Frage, wer bezahlt. Beim Cargoclix-Kunden Maincor steht es schriftlich auf der Lieferantenseite — „pro Zeitfensterbuchung fällt für den Buchenden eine Gebühr von EUR 0,50 an“, abgerechnet direkt mit dem Spediteur. Das hält Ihre eigene Rechnung klein und verschiebt den Posten zu Ihren Frachtführern.
Was nach der Buchung passiert: Ihr Hof, live
Check-in, Rampenruf und Abmeldung sind im Preis enthalten — kein Zusatzmodul, keine App für den Fahrer. Ihr Team sieht jede Rampe und jeden LKW in Echtzeit.
Der Unterschied in sechs Zeilen
| Kriterium | Cargoclix | Heylog |
|---|---|---|
| Was der Grundpreis abdeckt | Die Buchung. 50 Cent pro Zeitfenster, ohne Setup- und Fixkosten. | Buchung, Anmeldung am Tor, Unterweisung, Rampenruf und Abmeldung. Ab 1 Euro pro LKW, alles drin. |
| Was der ganze Ablauf kostet | Check-in 50 Cent je Nutzung, ETA 50 Cent je Zeitfenster (1 Euro mit Telematik), Pforte ab 99 Euro pro Monat und Standort. Zusammen rund 1,50 Euro pro LKW plus Fixkosten. | Ab 1 Euro pro LKW. Keine Modulaufschläge, keine monatliche Standortpauschale. |
| Wer zahlt | „Zahlbar durch das buchende Unternehmen oder den Standortbetreiber.“ In der Praxis häufig Ihr Spediteur — Ihre Rechnung bleibt klein, der Posten wandert zu ihm. | Sie. Für den Spediteur ist die Buchung kostenlos. Dafür steht alles auf einer Rechnung, nämlich Ihrer. |
| Was Ihr Fahrer braucht | Die App SAFE CHECK-IN aus Google Play oder dem App Store. Eine app-freie Alternative nennt Cargoclix nicht — wer keine App will, braucht das Tablet am Tor. | Nichts. QR-Code am Tor oder WhatsApp, in dem er ohnehin schreibt. Kein Download, kein Konto. |
| Was Ihr Spediteur tun muss | Konto anlegen. Die Freischaltung erfolgt laut mehreren Kundenanleitungen erst am nächsten Werktag — wer heute kurzfristig liefern soll, bucht morgen. | Link anklicken und buchen. Wer heute liefern soll, bucht heute. |
| Sprachen für Ihre Fahrer | Sechs im Portal: Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch, Russisch. Rumänisch, Bulgarisch und Türkisch sind nicht dabei. | Über 24 im laufenden Dialog. Ihr Team schreibt deutsch, der Fahrer liest in seiner Sprache. |
Was das bei 100 LKW am Tag bedeutet
Ein Standort, 100 LKW am Tag.
Nur Zeitfenster: rund 50 Euro am Tag. An Ihrem Tor steht trotzdem jemand.
Mit Check-in und ETA: rund 150 Euro am Tag plus 99 Euro im Monat für die Pforte — und Ihr Fahrer muss die App installiert haben, bevor er ankommt.
Mit Heylog: ab 100 Euro am Tag, alles inklusive, ohne App und ohne Standortpauschale. Der Unterschied liegt weniger im Gesamtbetrag als darin, auf wessen Rechnung er landet — und ob der Fahrer vorher etwas installieren muss.
Was Cargoclix-Kunden selbst berichten
Bevor Sie sich entscheiden, lohnt ein Blick in die eigene Kundenbefragung von Cargoclix. Unter 148 aktiven SLOT-Kunden sehen 33 Prozent Optimierungsbedarf bei der Geschwindigkeit des Systems, 32 Prozent bei den Auswertungen, 25 Prozent bei der Übersichtlichkeit.
Das meistgenannte Problem im Freitext war allerdings nicht die Software, sondern dass Spediteure und Lieferanten das System nicht konsequent nutzen — es funktioniere nur, „wenn alle mitspielen“. In der zweiten Befragung unter 622 Logistikdienstleistern stellen 42 Prozent keine Verkürzung der Wartezeiten fest; das Fazit der Studie selbst lautet, Zeitfenstermanagement sei „kein Allheilmittel“.
Wenn Sie das von Ihrem Hof kennen, ist das der eigentliche Punkt: Ein Buchungskalender diszipliniert die Ankunft. Was danach am Tor passiert, löst er nicht.
Was bei Ihnen bleibt, wie es ist
Heylog löst nichts ab. Angebunden wird, was schon da ist:
- Ihr Buchungsportal — die Buchung kann in Cargoclix bleiben, die Abwicklung läuft über uns.
- Waagen, Schranken, Zutrittskontrolle und Kennzeichenerkennung — werden Schritte im Ablauf.
- Vorhandene Terminals — laufen parallel weiter für Fahrer, die kein Handy nutzen.
- TMS, ERP und WMS — über API oder CSV. Für den Start reicht Ihre Bestellnummer.
Wann Sie bei Cargoclix besser aufgehoben sind
Wenn Sie wirklich nur Termine brauchen. 50 Cent pro Buchung ohne Setup- und Fixkosten unterbietet so gut wie niemand, und wenn die Gebühr bei Ihren Spediteuren landet, ist Ihre eigene Rechnung sehr klein. Dazu kommt ein gewachsenes Netzwerk im DACH-Raum: Viele Ihrer Spediteure haben dort schon ein Konto und müssen nicht überzeugt werden. Wenn Ihr Hof funktioniert und nur der Kalender fehlt, nehmen Sie Cargoclix.
Wann wir die bessere Wahl sind
- Die Termine stehen und der Hof steht trotzdem.
- Fahrer rufen an oder klopfen, weil sie nicht wissen, wo sie hinsollen.
- Ein Teil Ihrer Fahrer spricht keine der sechs Portalsprachen.
- Ihre Fahrer sollen nichts installieren müssen, bevor sie bei Ihnen ankommen.
- Die Pforte soll nicht mehr besetzt sein — ohne Tablet am Tor.
- Unterweisungen und Standzeiten sollen nachweisbar sein, ohne dass jemand Zettel abheftet.
Drei, die das so gemacht haben
Industriewerk in Österreich, 70 Fahrzeuge am Tag
Der Portier sollte weg. Die anderen Angebote lagen bei 60.000 bis 70.000 Euro, größtenteils für Terminals und Schrankentechnik. Geworden ist es ein QR-Code am Tor. Keine neue Hardware.
Sägewerk, 200 LKW am Tag, drei Einfahrten
An keiner der drei Einfahrten steht jemand. Der Fahrer meldet sich per QR-Code oder WhatsApp an. Wer kein Smartphone hat, bekommt ein Leihgerät.
Logistikzentrum Konsumgüter, bis 100 LKW am Tag
TMS und SAP EWM bleiben, wie sie sind. Der Check-in läuft nach Regeln, die Rampe kommt aus dem TMS. Heylog steuert Ablauf und Kommunikation darüber.
Was oft gefragt wird
Können wir Cargoclix behalten?
Ja, und das ist der häufigste Einstieg. Die Buchung bleibt in Cargoclix, das Tor läuft über uns. Später entscheiden Sie, ob die Buchung mitwandert.
Müssen unsere Fahrer wirklich keine App installieren?
Nein. Der Fahrer scannt den QR-Code am Tor oder bekommt eine WhatsApp-Nachricht. Beides ohne Download und ohne Konto.
Zahlen unsere Spediteure bei Ihnen etwas?
Nichts. Keine Registrierung, keine Buchungsgebühr. Abgerechnet wird mit Ihnen, pro LKW.
Was binden Sie an?
TMS, ERP und WMS über API oder CSV. Auf dem Hof Waage, Schranke, Zutrittskontrolle und Kennzeichenerkennung über die jeweilige Schnittstelle. Welcher Hersteller dahinter steht, ist uns gleich.
Was ist mit Fahrern ohne Smartphone?
Leihgerät oder ein billiges Tablet an der Pforte. Ein vorhandenes Terminal läuft daneben weiter.
Wie lange dauert das?
48 Stunden bis zwei Wochen bis zum ersten echten Zeitfenster. Je nachdem, wie viele Ladestellen, Regeln und Anbindungen dazugehören.
Wo liegen die Daten?
EU-Server, Auftragsverarbeitungsvertrag. Unterweisungen mit Zeitstempel, nachweisbar.
Rechnen Sie den Vollprozess durch
30 Minuten. Ihre Ladestellen, Ihre Spediteure, Ihre Zahlen. Danach wissen Sie, was der komplette Ablauf heute kostet, wer ihn bezahlt und was er bei uns kostet. Der Wechsel selbst ist kein IT-Projekt: 48 Stunden bis zwei Wochen, ohne neue Hardware.
Wechsel besprechen — Start in 48 h möglich →Preis und schneller Start
Weitere Vergleiche: Transporeon · Peripass · PAARI · myleo/dsc · TradeLink · Pager-Systeme · Hofmanagement im Überblick
Belege: Produktseiten Cargoclix SLOT, TERMINAL, SAFE CHECK-IN und ETA mit den dort genannten Preisen · Lieferanteninformation Maincor zur Buchungsgebühr · Cargoclix-Bedienungsanleitungen für Spediteure bei GVS (Juli 2023), Würth und BSB/BWB zur Freischaltung am nächsten Werktag · Cargoclix-Kundenbefragung 2020 (148 Unternehmen, 509 Standorte) · Cargoclix-Studie 2016 (622 Logistikdienstleister) · Sprachumschalter des Cargoclix-Portals. Cargoclix ist eine Marke der Dr. Meier & Schmidt GmbH, Freiburg. Die gezeigte Heylog-Ansicht enthält Beispieldaten. Stand der Recherche: 12.10.2026. Angaben Dritter können sich ändern — fragen Sie im Zweifel beim Anbieter nach.
